AGROSLUŽBY OLOMOUC, s.r.o.AGROSLUŽBY OLOMOUC, s.r.o.

 

 

Ketosediagnostik

Stalleinsatzfähiges Milch-Diagnostikum zum Indizieren 
von subklinischen Ketosen bei Melkkühen


  

Handbuch für die Verwendung


  

 

 

KETOTEST


  

 

 

 

 

 

 Ketosen und Ketotest

    Gehalt an Ketonen (bzw. am Aceton) in Milcheinzelproben stellt geeigneten Indikator des Gesundheitszustands der Melkkühe nach der Geburt und im ersten Laktationsdrittel bezüglich des Auftretens der Produktionserkrankung, sog. Ketosen, dar. Ketosen werden in der Zeit des Auftretens vom sog. „energetischen Loch“ bzw. negativer energetischer Bilanz nach dem Kalben durch höhere Ausgabe von Nährstoffen aus dem Organismus infolge Laktation gegenüber deren geringeren Zufuhr verursacht. Sie sind durch Abbau von körperlichen energetischen Reserven (insbesondere von Fettreserven) charakterisiert. Diese Erscheinung kann sogar bis zur Senkung der metabolischen Funktion von Leber führen, durchlaufend jedoch auch zur Steigerung des Gehalts an Ketonstoffen, d.h. auch Aceton, in Körperhöhlen, also auch in der Milch. Einige Ketone können durch Stoffwechsel weiter verändert werden, andere (z.B. Aceton) werden aus dem Organismus in der Regel mit Harn, Atem, Schweiß und Milch entfernt. Ketose tritt vor allem bei Melkkühen mit hoher Milchleistung auf und weist oft am Anfang schleichenden Charakter  und anschließend einen andauernden Verlauf auf. Das Genannte stellt ein großes Risiko dar. Während einer Ketoseerkrankung wird die Milchleistung sowie auch die Abwehrkraft gemindert (es besteht  Risiko des erhöhten Auftretens von neuen Mastitis-Ansteckungen) und die Fruchtbarkeit von Kühen beeinträchtigt. Die Milchqualität bei Kühen mit metabolischen Problemen wird allgemein schlechter. Dadurch , daß diese Milch vor allem bei subklinischen Fällen im Stall routinemäßig aus der Lieferung nicht entfernt werden kann, ähnlich wie bei subklinischen Mastitiden. gelangt sie zur Molkerei. Hier kann sie die Qualität der Abwicklung von Molkereitechnologien gefährden.

Manche oben erwähnte Erscheinungen kann man in einem ein bißchen eingeschränkten Umfang auch bei den im Freien lebenden Säugetieren beobachten. Bei Nutztieren jedoch, bei den man sich auf hohe Nutzleistung orientiert, können sich die oben genannten Prozesse oft den Kontroll- und Regelmechanismen des Organismus entziehen. Es tritt eine Ketoseerkrankung auf, in der Regel zuerst in subklinischer und anschließend klinischer Form. Neben weiteren Anzeichen kann die Erkrankung auch zum Eingehen des Tieres führen. Therapie ist unerläßlich, jedoch aufwendungsvoll, wenn man die Konsequenzen von allen Verlusten zusammenfaßt.

Es wird allgemein angenommen, daß die Vorbeugung der effektivste Weg zum Eliminieren vom Ketose-Auftreten ist. Gute Qualität von Monitoring des Gesundheitszustands von Melkkühen nach dem Kalben ist ein Bestandteil der Verbeugungsmaßnahmen. Dem trägt gerade die Bestimmung der Konzentration von Ketostoffen oder Aceton in Körperhöhlen bei. Vor allem die Milch ist dafür gut geeignet, denn diese Art von Monitoring ist nicht invasiv, was die Probenahme betrifft. Ein solcher Weg stellt dann kein Risiko dar, ist preisgünstiger, erlaubt zahlreiche Kombinationen und hat auch weitere Vorteile. Ketose kann auch durch die Untersuchung von Harnproben, wie sog. Ketonurie, kontrolliert werden. Aus der Sicht von Probenahmen zählt dieses Verfahren jedoch zu den Methoden von invasivem Monitoring, das schwieriger durchzuführen, flächenmäßig im wesentlichen nicht realisierbar und mit gewissen Gesundheitsrisiken verbunden ist. Die Entnahme von Harnproben ist für Züchter neben der Analyse mit anderen Kundendienstaufwendungen verbunden. Die Analyse von Milchproben auf der anderen Seite, als eine Art von nicht invasivem Monitoring, ist für Züchter jederzeit problemlos erreichbar, und kann auf der ganzen Fläche und regelmäßig realisiert werden, wobei für Tiere keine gesundheitlichen Risiken dadurch enstehen.

Aus den oben genannten Gründen, um den Züchtern ein preisgünstiges, effektives diagnostisches Mittel zur Verfügung zu stellen, wurde unter Zusammenarbeit von Labordienst Postøelmov ( Služba laboratoøím Postøelmov) mit der Firma Agro-Služby, Morava-Slezsko, s.r.o., Olomouc (Landwirtschaftliche Dienstleistungen, Mährisch-Schlesien, GmbH, Olomouc) und  dem Forschungsinstitut für Viehzucht ( Výzkumný ústav pro chov skotu, s.r.o.) in Rapotín  sog. „Ketotest” entwickelt, ein im Stall einsatzfähiger Milchtest zur Erleichterung von Monitoring und Steuerung von Ketosen-Vorbeugung. Das Ziel dieser Entwicklung war es, ein Präparat einzuführen, dessen Preisniveau wesentlich günstiger gegenüber den heute zugänglichen vergleichbaren Stoffen zum Indizieren von Ketosen  ist, damit das Monitoring dieser ernsten Produktionserkrankung in milchleistungsfähigen Herden in der Praxis üblich durchgeführt werden kann.

Ketotest ist ein farbreagierendes diagnostisches  Mittel, das dem Anwender unter einfachem Vorgehen das Ergebnis innerhalb von nicht mehr als ca. 15 Minuten bietet, sog. semiquantitative Einschätzung der Konzentration von Ketostoffen bzw. Aceton bei einer Empfindlichkeit  ab ca.  4 mg/l Aceton in der Milch. Die spezifisch modifizierte Farbskala verändert sich gemeinsam mit der steigenden Konzentration der Ketostoffe von kremigem Hellgelb über  das Gelb bis zum Grün.

Das Ziel ist es, die Ergebnisse von Ketotest in der Praxis zu Korrekturen  in der Nahrung von Melkkühen, Vorbeugung, bz.w. Therapie bei Ketosen zu verwenden, Verluste, die sich aus dieser Produktionserkrankung ergeben, zu mindern und die Zucht von Melkkühen effektiver zu machen. Dieses Vorgehen basiert  auf folgender Kette: Diagnose – Indikation – Monitoring – Vorbeugung – rechtzeitige Therapie. Man kann voraussetzen, daß dieses Vorgehen vor allem in den Züchten mit hoher Milchnutzleistung breite Anwendung als eine Grundlage für die Steuerung zur erfolgreichen Überbrückung negativer energetischer Bilanz der Kühe nach der Geburt findet.

 

 

 

Ketotest – Gebrauchsanweisung

In ein mit Farbskala versehenes und mit einer Nachweismischung gefülltes Reaktiongefäß sind 0,5 – 0,6 ml Probe hinzu zu geben. Den Inhalt ordentlich durchrühren, das Gefäß schließen und 15 – 30 Minuten stehen lassen. Nach dieser Zeit ist der Inhalt wieder durchzurühren und anschließend liest man den Wert des Gefässes nach der am Gefäß befindlichen Farbskala ab.

Vorsicht, während der Reaktion setzt sich Ammoniak frei. Dämpfe nicht einatmen, das Gefäß ist als gefährlicher Abfall zu entsorgen.

Die Probe kann durch das Abmelken von den nach der Entfernung der ersten Spritzer folgenden Milchportionen (Viertel- oder Einzelmilchproben) vor dem Melken oder als Einzelmischprobe aus der gesamten gemolkenen Menge bei der Nutzbarkeitskontrolle (aus einem Melkeimer oder der Entnahmeanlage) (z.B. Tru-Test) entnommen werden. Die zum Schluß des Melkvorgangs erhaltenen Milchreste sind vollkommen ungeeignet.

Auslegung der Ketotest-Ergebnisse

Ketotest ist mit einer Farbskala zum semiquantitativen Ablesen  der in der Milch enthaltenen Ketostoffe (Aceton) in mg/l versehen:

 

0

7

15

30

50

 

Diagnostische Anzeigewerte (mg/l):

konserviertes umfangreiches Futter (Winter- bzw. auch Sommersaison)

< 7

7 bis 10

> 10 bis 20

> 20 bis 35

> 35

grüner Futterstreifen (Sommersaison) -

< 5

5 bis 8

> 8 bis 15

> 15 bis 30

> 30

Auslegung:

Diagnose -

gesunde Melkkuh

potentielles Antreten der subklinischen Ketose

weniger schwere subklinische Ketose

schwere subklinische Ketose

mögliches Auftreten klinischer Ketose

unmittelbare sowie indirekte Risiken

—

Auftreten von Ketose

Verschlechterung der Fruchtbarkeit

Verschlechterung der Fruchtbarkeit und der Milchleistung, Labmagen-Verschiebung, Acidose, Lebersteatose, Immunosuppression und Mastitiden

Verschlechterung von Fruchtbarkeit, Milchleistung und –qualität, Labmagen-Verschiebung, Acidose, Lebersteatose, Immunosuppression und Mastitiden

Begleiterscheinungen und Anzeichen

—

—

geminderte Futteraufnahme, Steigerung des Fettgehalts in der Milch, Konditionabfall

geminderte Futteraufnahme, Steigerung des Fettgehalts in der Milch, Konditionabfall

geminderte Futteraufnahme, geminderte Milchleistung, Steigerung des Fettgehalts in der Milch, Konditionabfall

klinische Anzeichen

 

 

 

 

das Tier legt sich nieder, leidet an Appetitlosigkeit, abnimmt, ist dehydratiert, das Haar verliert am Glanz, der Atem riecht nach Aceton, in schwierigeren Fällen kann das Tier sogar eingehen

Vorbeugende und therapeutische Rahmenmaßnahmen:

 

—

das Fettwerden vor Geburt vorbeugend verhindern

das Fettwerden vor Geburt vorbeugend verhindern, Erhöhung der Energiezufuhr im Futter, vorbeugende Propylenglykol-Fütterung

das Fettwerden vor Geburt vorbeugend verhindern, therapeutische Verabreichung von Propylenglykol, Verwendung von hepatoprotektiven Präparaten

das Fettwerden vor Geburt vorbeugend verhindern, therapeutische Verabreichung von Propylenglykol, Verwendung von hepatoprotektiven Präparaten, therapeutische intravenöse und subkutane Anwendung von Glukose und Insulin u.ä.

 

 Ketotest-Verwendung  –Ketosediagnostik

Im Hinblick auf den Charakter des Verlaufs der Ketosenerkrankung bei Melkkühen und im Hinblick auf die Tatsache, daß subklinische Formen (ohne sichtbare Anzeichen) wirtschaftlich gefährlicher sind (treten häufiger auf und man kann sie nicht beobachten) als die klinischen (bei denen Anzeichen bei Tieren  auf die Erkrankung hinweisen) ist es vorteilhaft ihre Diagnostik und ihr Monitoring mittels Ketotest auf folgende Art und Weise durchzuführen:

1)       vor allem bei Kühen mit hoher Milchleistung;

2)       frühestens  am 5. Tag nach dem Kalben

3)       1× bis 3× in der Zwischenzeit vom 5. bis zum 60. Tag nach dem Kalben, insbesondere jedoch nach Bedarf vom 5. bis zum 30. Tag nach der Geburt;

4)       keine Untersuchungen bei Melkkühen durchführen, die Anzeichen von schweren subklinischen Mastitiden (hohe Anzahl an somatischen Zellen > 2 Mio./ml) oder klinischen Mastitiden aufweisen (die Testergebnisse können negativ beeinflußt werden).

Ausnutzung von Ketotest-Ergebnissen

Die Anzeigefähigkeiten von Ketotest können für Monitoring von Ketosen innerhalb einer Herde geeignet genutzt werden, und zwar sowohl zur Einleitung von vorbeugenden Antiketose-Maßnahmen (im Falle von Anzeichen subklinischer Zustände) als auch von therapeutischen Maßnahmen (wenn Tiere im ernsteren subklinischen oder klinischen Zustand angetroffen werden, d.h. in den Fällen, in denen äußere Anzeichen am Tier bereits sichtbar sind). Die Ausnutzung von Ergebnissen kann nach der vorstehenden Tabelle orientiert oder angepaßt werden. Regelmäßige  Aufzeichnungen der Ergebnisse von Ketose-Monitoring sowie durchgeführten Maßnahmen einschließlich deren Wirksamkeit sind wichtig..

 

Grundlegende Prinzipien der Vorbeugung und Behandlung von Ketosen

Die Hauptachse der Behandlung des Problems von Ketosen ist in der Auslegungstabelle in einem Rahmen zusammengefaßt. Die Vorbeugung liegt vor allem in der Hinderung am Fettwerden der Melkkühe vor der Geburt und in der Zufuhr einer höheren Konzentration an Energie in einer Futterdosis nach der Geburt während der zunehmenden Laktation, d.h. in der Minderung des sog. energetischen Lochs des Tiers, bzw. der negativen energetischen Bilanz. In der Zeit um die Geburt ist eine Unterstützung der Leberfunktion durch hepatoprotektive Stoffe des  Silymarin-Komplexes geeignet (z.B. Schrotzusatz aus Mariendistel-Samen = 0,2 bis 0,4 kg/Stk/Tag). Innerhalb derselben Zeit können vorzugsweise vorbeugende bzw. therapeutische Dosen einer energetischen Quelle - Propylenglykol – in verschiedensten Präparaten (200 bis 400 g/Stk/Tag) verabreicht werden.

Die Vorbeugung ist wichtig, denn Ketosen können in Herden, die Probleme bzgl. der Nahrung aufweisen, in erstem Drittel der Laktationsperiode bis mit 13 % auftreten, die Anhäufung von subklinischen Ketosen kann dann bis bei 34 % liegen. Die Anhäufung von Ketose in einer üblichen Herde beträgt ca. 4 %, in einer problematischen Herde beläuft sie sich bis auf  8 % von den gerade laktierenden Kühen.

Es wurden mehrere Verfahren bei  der Behandlung von Ketosen getestet. Erfolgreich war beispielweise gleichzeitige intravenöse und subkutane  Anwendung von Glukose und Insulin (500 ml einer 50%-iger Lösung und 200 Einheiten), die wiederholt über mehrere Tage vorgenommen wurde.

Wird mittels Ketotest ein schwerer Befund ermittelt, ist es unerläßlich, diesen in jedem Fall mit einem Nahrungsberater oder einem Tierarzt fachlich zu besprechen.

Zusammenfassung

Das Ziel der Entwicklung war es, ein einfaches, erreichbares diagnostisches Qualitätsmittel zum Indizieren von Ketosen und für die verbesserte Vorgehensweise beim Auftreten dieser Produktionserkrankung zur Verfügung zu stellen. Eine Minderung des Auftretens von Ketosen bringt verbesserte Milchleistung, Fruchtbarkeit sowie Milchqualität mit sich, und dies spiegelt sich in günstigerer Wirtschaft der Urproduktion der Milch wider.

 

Bei der eigentlichen Vorbereitung von Ketotest und weiter bei der Erarbeitung seiner Anwendungs- und Interpretierungsmethodik wurden nachstehend angegebene Werke berücksichtigt:

Andersson, L.: Concentrations of blood and milk ketone bodies, blood isopropanol and plasma glucose in dairy cows in relation to the degree of hyperketonaemia and clinical signs. Zbl. Vet. Med., A, 31, 1984, 683 - 693.

Andersson, L.: Subclinical ketosis in dairy cows. Veterinary Clinical of North America: Food Animal Practice, 4, 1988, 2, 233 - 251.

Andersson, L.- Lundström, K.: Milk and blood ketone bodies, blood isopropanol and plasma glucose in dairy cows, methodical studies and diurnal variations. Zbl. Vet. Med., 31, 1984, 340 - 349.

Andersson, L.- Lundström, K.: Effect of energy balance on plasma glucose and ketone bodies in blood and milk and influence of hyperketonaemia on milk production of postparturient dairy cows. Zbl. Vet. Med., 31, 1984, 539 - 547.

Andersson, L.- Emanuelson, U.: An epidemiological study of hyperketonaemia in Swedish dairy cows: determinatnts and the relation to fertility. Prev. Vet. Med., 3, 1985, 449.

Brandt, A.- Pabst, R.- Schulte-Coerne, H.- Gravert, H.O.: Die Heritabilität der Futteraufnahme bei Milchkühen. Züchtungskunde, 57, 1985,  299-308.

Diekmann, L.: Energiebilanz vor und nach dem Kalben. Tierzüchter, 2, 1987, 72 - 73.

Emanuelson, U.- Andersson, L.: Genetic variation in milk aceton in Swedish dairy cows. J. Vet. Med. A, 33, 1986,  600-608.

Emery, R. S.- Burg, N.- Brown, L. D.: Detection, occurrence and prophylactic treatment of borderline ketosis with propylene glycol feeding. J. Dairy Sci., 47, 1964, 1074.

Ficnar, J.- Jílek, M.: osobní sdìlení. Personal communication. 1998.

Fürll, M.- Deckert, W.- Schäfer, M.- Wehlitz, A.: Lipolyse und Ketogenese  bei Milchkühen - Beobachtungen im Laktationsverlauf. Mh. Vet.-Med., 47, 1992, 119 - 124.

Geishauser, T.- Leslie, K. E. - Duffield, T.- Edge, V.: An evaluation of milk ketone tests for the prediction of left displaced abomasum in dairy cows. J. Dairy Sci., 1997, 3188 - 3192.

Geishauser, T.- Leslie, K. E. - Duffield, T.- Sandals, D.- Edge, V.: The association between selected metabolic parameters and left abomasal displacement in dairy cows. J. Vet. Med., A 45, 1998, 499 - 511.

Gravert, H. O.- Langer, R.- Diekmann, L.- Pabst, K.- Schulte-Coerne, H.: Ketonkörper in Milch als Indikatoren für die Energiebilanz der Milchkühe. Züchtungskunde, 58, 1986, 309 - 318.

Green, B. L.- Mc Bridge, B. W.- Sandals, D.- Leslie, K. E.- Bagg, R.- Dick, P.: The impact of a Monensin controlled - release capsule on subclinical ketosis in the transition dairy cow. J. Dairy Sci., 1999, 333 - 342.

Gustafsson, A. H.- Emanuelson, U.: Milk acetone as indicator of hyperketonaemia in dairy cows - the critical value revised. EAAP Congr. Aarhus, Denmark, 1993, 443.

Hamann, J.- Fehlings, K.: Leitlinien zur Bekämpfung der Mastitis des Rindes als Herdenproblem. DVG, Kiel, 1994.

Hanuš, O. : Aktuální otázky  praxe k výskytu inhibièních látek, „nežádoucích metabolitù” a zdraví mléèné žlázy. A present-day questions to the occurrence of inhibitory substances, „unrequested metabolities” and health condition of mammary gland from the practice. Výzkum v chovu skotu, XXXVI, 1994, 3, 25 - 41.

Hanuš, O.: Možnosti praktických interpretací mléèného obrazu. A possibilities of milk pattern interpretations in practice. Výzkum v chovu skotu, 4, 1998, 1 - 5.

Hanuš, O.- Bjelka, M.: Studie genetické diverzity nìkterých ukazatelù laktace dojnic. Study of genetic diversity in some parameters characterizing dairy cow lactation. XVIII Genetické dny, 1998, 169.

Hanuš, O.- Genèurová, V.- Ponížil, A.- Hlásný, K.- Gabriel, B.- Míèová, Z.: Vliv roèního období, pøídavku moèoviny, acetonu a dusiènanù a pøirozeného obsahu mikroprvkù na kysací schopnost kravského mléka. The effects of year season, urea, acetone and nitrate additions and native content of microelements on cow´s milk fermentation. Živoè. Výr., 38, 1993, 8, 753 - 762.

Hanuš, O. - Skyva, J.- Ficnar, J.- Jílek, M.- Ticháèek, A.- Jedelská, R.- Dolínková, A. : Poznámky  k interpretaèním postupùm hodnocení výsledkù obsahù ketonù a acetonu (Ketotest) v individuálních vzorcích mléka. A notes to interpretation procedures of results ketone and acetone contents evaluation (Ketotest) in individual cow´s milk samples. Výzkum v chovu skotu, 1999, v tisku.

Hanuš, O.- Ticháèek, A.: Confrontation of variation in relations characterizing routine milk pattern and its preventive relevancy.  48th Annual Meeting of EAAP, 1997, Vienna, Austria.

Haraszti, J.- Zöldag, L.: Die diagnostische Rolle der Ketonurie in der Vorhersage von Fortpflanzungsstörungen der Kühe. Wien Tierärztl. Mschr., 77, 1990, 377 - 380.

Heyder, J.: Acetona pomáha našim chovate¾om dosahova vysokù produkciu mlieka pri zachovaní zdravia dojníc. Acetona helps our breeders to reach the high milk yield at good health of dairy cows. Slovenský Chov, 6, 1998, 31.

Hlásný, J.: Systém v diagnostice a prevenci poruch metabolismu bílkovin a energie u dojnic pøi zvyšování užitkovosti i reprodukce. A system at diagnosis and prevention of protein and energy metabolic disorders of dairy cows at increasing of milk yield and reproduction. Výzkum v chovu skotu, 4, 1997, 11 - 21.

Hlásný, J.:  osobní sdìlení. Personal communication. 1999.

Homolka, J. : Klinické biochemické vyšetøovací metody s použitím mikro- a ultramikroanalysy. Avicenum, Zdravotnické nakladatelství, 1971, 326.

Illek, J.- Pechová, A.:  Poruchy metabolismu dojnic a kvalita mléka. Metabolic disorders at cows and milk quality. Farmáø, 6, 1997, 29 - 30.

Kauppinen, K.: Prevalence of bovine ketosis in relation to number and stage of lactation. Acta vet. scand., 24, 1983, 349 – 361.

Kauppinen, K.: Annual milk yield and reproductive performance of ketotic and non-ketotic dairy cows. Zbl. Vet. Med., A, 31, 1984, 694 - 704.

Kolouch, F.- Èechová, I.- Režnický, M.- Paulová, J.: Morfologické zmìny pøi poporodní steatóze jater vysokoproduktivních dojnic ovlivnìné aplikací silymarinu. The morphological changes at post-partum liver steatosis at high milk yield cows effected by administration of silymarine. Veterináøství, 41, 1991, 1 - 2, 7 - 9.

Kvíz, J.- Hofman, J.: Metabolický profil dojnice a analýza vzorku mléka. Metabolic profile of dairy cow and milk sample analysis. Nᚠchov, 8, 1990, 364 - 373.

Leslie, K. E.:  dopisní sdìlení. Letter brief communication. 1999.

Majewska, B.- Rybczyòska, J.: Oznaczanie cia¾ ketonowych w postaci acetonu v osoczu, siarze i mleku u bydla. Medycyna Weterynaryjna, 7, 1978, 439 - 441.

Mäntysaari, E. A.- Gröhn, Y. T.- Quaas, R. L.: Clinical ketosis: Phenotypic and genetic correlations between occurrences and with milk yield.  J. Dairy Sci., 74, 1991, 3985 - 3993.

Meloun, M.- Militký, J.: Statistické zpracování experimentálních dat na osobních poèítaèích. Statistical processing of experimental data by personal computer. Díl IIA, Pardubice 1992, 102.

Mottram, T.: Review: Non - invasive monitoring of the metabolic and health status of dairy cows. EAAP, 47th Annual Meeting, Lillehammer, 1996, 124.

O´Moore, L. B.: A quantitative diffusion method for the detection of acetone in milk. Vet. Rec., 31, 1949, 457 - 458.

Parker, R.: Using body conditions scoring in dairy herd management. Factsheet, MAF Ontario, 1989.

Rauramaa, A.- Rajamäki, S.: Urea and ketone bodies in milk during outdoor and indoor feeding periods. WAAP, Helsinki, 1988, 8, 711.

Øíha, J.-  Hanuš, O.: Vztahy mezi ukazateli reprodukce a složením mléka krav v prvních 120 dnech laktace. The relationships between reproductive parameters and cow´s milk composition at first 120 days of lactation. Výzkum v chovu skotu, 1998 (v tisku).

Sakai, T.- Hayakawa, T.- Hamakawa, M.- Ogura, K.- Kubo, S.: Therapeutic effects of simultaneous use of glucose and insulin in ketotic dairy cows.  J. Dairy Sci., 76, 1993, 109 - 114.

Steger, H.- Girschewski, H.- Piatkowski, B.: Die Beurteilung des Ketosisstatus laktierender Rinder aus der Konzentration der Ketokörper im Blut und des Azetons in der Milch. Arch. Tierernähr., 22, 1972, 157 - 162.

Šrámek, J.- Ticháèek, A.- Hanuš, O.- Beber, K.- Pinïák, J.- Kopp, O.:  Organizaènì technické a ekonomické aspekty produkce mléka pro kojeneckou a dìtskou výživu. Organization-technical and economical aspects of primary milk production for producing and processing of baby nutrition. VÚCHS Rapotín report, Czech Republic, 1992.

Unglaub, W.: Untersuchung zur Bestimmung und zum Gehalt des Azeton in Milch.  Tierärztl. Umsch. 1983, 534 - 543.

Vojtíšek, B.: Stanovení acetonu v mléce, mlezivu, krvi a moèi dojnic mikrodifùzní metodou. The determination of acetone in milk, colostrum, blood and urine of dairy cows by microdiffusion method. Veterináøství, 36, 1986, 9, 394 - 396.

Vojtíšek, B.- Hronová, B.- Hamøík, J.- Janková, B.: Ostropestøec mariánský (Silybum marianum) v krmné dávce ketózních krav. Milk thistle in feed rations administered to ketotic cows. Veter. Med. (Praha), 36, 1991, 6, 321 - 330.

 

Czech

spolupracujeme

další zajímavosti