AGROSLUŽBY OLOMOUC, s.r.o.AGROSLUŽBY OLOMOUC, s.r.o.

 

Effektvollere  Kontrolle von Mastitiden =  Verbesserung der Rentabilität

der Primärmilchproduktion = Zusage für die Zukunft

 

Was allgemein bekannt  ist:

 

Ø     Störungen der Milchsekretion (Mastitiden als Milchdrüsenentzündungserkrankungen ) sind die häufigsten Produktionserkrankungen der Milchkühe;

 Ø     Mastitiden sind vor allem von infektiösem Ursprung und entstehen infolge Fehler, die vor allem mit den  Melktechnologien, der Einstallung der Tiere, aber auch der Fütterung zusammenhängen; 

Ø     Mastitiden verursachen  beträchtliche Verluste an Milchergiebigkeit und Milchqualität, wo die Hauptrolle die subklinischen Formen spielen, deren Häufigkeit  mindestens zehnmal höher ist als die der klinischen Formen (mit deutlichen Symptomen); 

Ø     Mastitiden als Herdenproblem können nicht völlig eliminiert werden, nur ist es möglich, das Vorkommen auf einem wirtschaftlich erträglichen Niveau zu halten; 

Ø     der effektvollste Weg  zur Mastitiden-Elimination und Stabilisierung deren akzeptablen Vorkommens stellt die Vorbeugung dar, die vor allem auf dem sog. Fünfpunkt-Antimastitis-Programm  basiert; 

Ø     die wichtigste Kennziffer des Mastitidenvorkommens ist die sog. individuelle Anzahl der somatischen Zellen in Milch (IPSB); 

Ø     wegen der Nichtoffensichtlichkeit der subklinischen Mastitiden ist die systematische Überwachung auf der Basis der IPSB als Bestandteil der Erkrankungsvorbeugung  von großer Bedeutung.

 

Der jetzige Sachverhalt:

Ø     die wirtschaftlichen Verluste in der Primärproduktion, die auf die Melkbarkeitssenkung, die Milchqualitätsminderung und  die Heilkosten zurückzuführen sind, sind trotz  allgemein besser werdendem Stand noch immer beträchtlich; 

Ø     die Vorbeugungsmaßnahmen  werden  in der Praxis manchmal ziemlich unsystematisch bis chaotisch angewendet, was natürlich ihre Wirksamkeit mindert; 

Ø     zugänglich in der Praxis ist in der Regel  die Überwachung von Mastitiden auf der IPSB-Basis 

Ø     die wichtige Kennziffer - individuelle Anzahl der somatischen Zellen in Milch (IPSB)  aus den Analysen der  Milchergiebigkeitsproben wird in der Praxis oft mit niedrigerer Effektivität als erwünscht  genutzt (folgende Abb.) 

Ø     überschätzt wird vor allem die Bedeutung der negativen Milchselektion von Bedenken erregenden Kühen aus der Lieferung in die Molkerei nach den IPSB-Werten (folgende Abb.).  

Was und wie  verbessert werden kann:

Ø     vor allem die Effizienz der Nutzung von Kenntnissen und Informationen über die IPSB aufgrund der Leistungskontrolle der Milchkühe (im Sinne folgender Abb.), so daß die Ergebnisse nach der Auswertung den  Einsatz und die  Effizienz der Vorbeugungsmaßnahmen  optimal richten; 

Ø     es wird  ein Programm zur Schätzung des Einflusses der Stiere auf die Widerstandsfähigkeit der  Töchter gegen  Mastitiserkrankung entwickelt und fertiggestellt, mit dem Ziel, eventuelle Stärkung der Widerstandskraft auch genetisch zu ermöglichen; 

Ø     im Rahmen der Überwachungs- und Vorbeugungsverbesserung wird   Programm (Somprot)  zur effektvolleren Verwendung von IPSB-Daten direkt in Zucht entwickelt und vollendet, das auch die historischen Aspekte und  die Dynamik der Mastitisprobleme der Herden  umfaßt; 

Ø     in der Phase der Überlegungen befindet sich Aufbau  eines ganzstaatlichen Systems der Überwachung,  Kontrolle und  Unterstützung   der Mastitiden-Elimination auf der Basis der IPSB aufgrund der  Kontrolle der Milchergiebigkeit der Milchkühe. 

Ø     Bedeutung bzw. Züchterrichtwert der Bestimmung der Anzahl von somatischen Zellen in Einzelmilchproben für die Maßnahmen, die auf die Verbesserung der Zuchtwirtschaft der Milchkühe gerichtet  sind. 

 

Abschätzung  der Praxis bei uns

 

 

 

Istzustand-Schätzung

Selektion der Milch bei Bedenken erregenden Kühen

Heilung der subklinischen Mastitiden in der Laktation

Heilung der subklinischen Mastitiden bzw. Mastitisvorbeugung  in der Zeit der Dürre

Kontrolle der Wirksamkeit der verwendeten Mastitis-Therapie

Resistenzstärkung der Töchter  gegen Mastitiden  durch die nach PSB bewerteten Stiere

Züchterrichtwert

 

(50%)

 

 

 

 

 

 

 

  

Z e i t e n f o l g e

 

Vorteile der systematischen Überwachung und  IPSB-Datenverarbeitung:

Ø     verbessert das Informieren und die Kenntnisse der Milchkuhzüchter und die Übersicht der Tierärzte, was besonders bei unseren größeren Kuhherden wichtig ist (folgende Abb.); 

Ø     korrigiert  effektvoll  die Richtung, Frequenz, Intensität und bzw. Art der Durchführung der Anti-Mastitis-Maßnahmen  - verbessert die Vorbeugung; 

Ø     trägt zur Reduzierung der Verluste bei, die sich aus dem Mastitis-Vorkommen ergeben; 

Ø     trägt zur Verbesserung der Milchqualität und der Effizienz der Milchtechnologien bei; 

Ø     trägt zum Gesundheitsschutz der Menschen mit Hilfe der Vorbeugung eventueller alimentärer Störungen der Milchnahrungsmittelverbraucher bei

Diagramm des Einflusses des Züchters und dessen Kentnisse auf die Mastitiden

 Erkrankungsgrad

(Mastitis-Stand)

 

                                                                                              niedrig  /   Erziehungsstand des Züchters

                                                                                                                                                             hoch

 

Akzeptables Niveau                                             

 

 

                                                                              Herdengröße

 


 

Diagnostik und darauf folgende Vorbeugung und Heilung von Ketosen  =  Vorausetzung  der guten Melkbarkeit und der guten Fruchtbarkeit = wirtschaftlich effiziente Maßnahmen

 

Was allgemein bekannt ist:

Ø     Ketosen stellen eine oft  vorkommende metabolische Produktionserkrankung der hoch ertragfähigen Milchkühe am Anfang der Laktation dar; 

Ø     Ketosen kommen in der subklinischen  (nicht offensichtlichen) und der klinischen Form (mit Symptomen) vor; 

Ø     Ketosen sind durch das  schleichende Antreten von subklinischen Formen   über die klinischen Formen hin charakteristisch und sind auch durch ihre Trägheit gefährlich; 

Ø     Ketosen sind Folgen des energetischen Mangels  beim heftigen  Antreten der Laktation, das von der ungenügenden  Nährstoffaufnahme und dem damit zusammenhängenden Abbau der Körperfettreserven  begleitet wird; 

Ø     zu Prädispositionsfaktoren der Ketosen wird das Dickwerden der Kühe zum Ende der vorherigen Laktation, das durch fehlerhafte Nahrung bedingt ist, die auch am Anfang der aktuellen Laktation ihre Rolle spielt; 

Ø     die Ketosen  nach dem Antreten führen zur Senkung  der Melkbarkeit, der Verteidigungsfähigkeit und der Fruchtbarkeit der Kühe. Auch die Milchqaulität wird schlechter. Diese ist in Ställen schwierig zu selektieren und greift also ungünstig  auch  in die Technologien der Molkereien ein; 

Ø     der einzige wirksame  Weg  zur Reduzierung der durch Ketosen verursachten Verluste ist die Vorbeugung der Erkrankung, vor allem bereits in der Anlaufsphase  der subklinischen Formen.  

Ø     zur Anwendung der vorbeugenden  und therapeutischen  Maßnahmen  ist rechtzeitiges Diagnostizieren,  besonders der subklinischen Formen,  von großer Bedeutung
 

Wirtschaftlicher Rückfluß der Anwendung der  wirksamen Vorbeugung im Bereich der Produktionserkrankungen der Milchkühe

 

Der jetzige Sachverhalt:

Ø     in den nahrungsmäßig konsolidierten Herden mit guten Milchleistungen kann man die Häufigkeit des Vorkommens bei subklinischen Ketosen ca. 13 % und bei klinischen Ketosen 0,1 % von den Kühen in dem ersten Laktationsdrittel  erwarten  Bei deutlich metabolisch problematischen Herden beträgt die entsprechende Häufigkeit ca. 19 bis 34 % und 5 bis 13 %; 

Ø     zu den Vorbeugungs- und auch Heilverfahren zählen  vor allem die  Nahrungskorrekturen im Sinne der Reduzierung der Dauer des energetischen Defizits der Milchkühe; 

Ø     weitere Heilmethoden, wie z.B. Anwendung von hepatoprotektiven Stoffen, ausgenommen,  gehört zu den meistbenutzten Methoden  die Verfütterung der Dosen von  energetischen Präparaten auf der Monopropylenglykol-Basis (Ketobion, Acetona), die am Anfang der Laktation die Überwindung der negativen energetischen Bilanz ermöglichen und den unkontrollierten Abbau des Körperfetts vermeiden; 

Ø     Diagnostizieren erfolgt überwiegend auf der Basis der Bestimmung des Ketonnieveaus  in den Körperflüssigkeiten der Milchkühe. 

 Was kann besser werden und wie:

Ø     vor allem das Niveau der Diagnostik der Ketosen, besonders der subklinischen, als Einholung von Unterlagen zur Einführung der Vorbeugungs- und Heilungsmaßnahmen; 

Ø     das Diagnostizieren  ist  in Blut-, Harn- oder Milchproben durchführbar, wobei die Analyse der Milchproben den systematischen, regelmäßigen, also Routinezutritt ermöglicht. Als eine nicht gewaltsame Überwachung ist sie risikofrei für die Gesundheit der Tiere, und  stellt also die geeignetste Lösung dar; 

Ø     es wurde der  Stall-Milchketotest für das preislich günstige rechtzeitige Diagnostizieren der Ketosen entwickelt, so daß dieses zum üblichen Bestandteil der Zuchtregelung der hoch ertragfähigen Milchkuhherden werden kann; 

Ø     der Ketotest ermöglicht  die semiquantitative Abschätzung der Konzentration der Ketostoffe in Milch am Anfang der Laktation auf der Basis der Beurteilung der Skala der farbigen Reaktion durchzuführen und dadurch die eventuell antretenden  Ketosen rechtzeitig zu entdecken.

 

Vorteile der rechtzeitigen Diagnose und der systematischen Ketose-Überwachung in Milchkuhherden:

Ø     kann regelmäßig und selektiv von einem Kontrollassistenten  im Stall bei Milchprobenentnahmen im Rahmen der Ertragfähigkeitskontrolle oder vom Züchter selbst (Zugänglichkeit der Milchproben) durchgeführt und dann der festgestellte Verdacht mit einem Tierarzt   besprochen werden, mit dem Ziel, wirksame Gegenmaßnahmen einzuführen; 

Ø     auf  Grund der Vorbeugungs- und Heildosen der energetischen Präparate positive Korrekturen der Futterdosen durchzuführen, bzw. nach entsprechenden Beratungen mit dem Nahrungsberater  oder dem Tierarzt weitere Korrekturmaßnahmen durchzuführen;

 

Progesterontest

wirksame Lösung der Reproduktiopnsprobleme Ihrer Milchkühe

 

Diagnostizieren der Trächtigkeit mit dem Progesterontest

 

-              eine wirksame Abschätzung der Trächtigkeit  in der 3. Woche nach der Insemination

-              das vom Gelbkörper zwischen 18 und 24 Tagen nach der  Deckung oder Insemination  ausgeschiedene Progesteron ist ein klares Trächtigkeitsmerkmal

-              Progesteron ist in Körperflüssigkeiten, also in Blut, Harn und Milch feststellbar

-              mit unserer Methode kann es einfach, schnell und genügend präzis in einer  Milchprobe bestimmt werden

-              mit Hilfe von größerer Anzahl der Bestimmugen (wöchentliche Zeitabstände) des Progesterongehalts in Milch während des geschlechtlichen Zyklus lassen sich auch einige weitere Ursachen der Fruchtbarkeitsstörungen (z.B. Zysten, persistenter Gelbkörper, embryonale Mortalität) mit  der hohen Wahrscheinlichkeit entdecken

 

Progestetrontest

der 21. Tag des geschlechtlichen Zyklus

 

Wie ist der Unterschied gegenüber der in der Vergangenheit  verwendeten Methode des Progesterontests?

 

-              früher 7 Tage im Labor, jetzt 30 Minuten im Stall 

-              früher wurde der Weg über die RIA-Labors verwendet, was Gewinnung der Ergebnisse unverhältnismäßig  verlängerte, weil der Züchter diese  erst nach 7 Tagen zur Verfügung hatte

-              früher wurde kein Kommunikationssystem  zwischen dem Labor und dem Züchter aufgebaut, was die Verwendung der Ergebnisse weiter komplizierte

-              jetzt handelt es sich um einen enzymoimmunologischen Test, der in der Lage ist, ein Ergebnis innerhalb von 30 Minuten zur Verfügung zu stellen

-              jetzt handelt  es sich um ein einheimisches Produkt, das für die Züchter zu einem akzeptablen Preis zu besorgen ist

  

Wie ist der Einfluß der Fruchtbarkeit auf die Milchproduktion und die Wirtschaft des Milchkuhzuchtes?

 

-              durch die Verlängerung der Service-Periode um 1 geschlechtlichen Zyklus verlieren wir mindestens 1 000 CZK (135 l Milch).

-              mit der Verlängerung der Service-Periode über die optimale Grenze (80 bis 90 Tage) steigt zwar die Milchproduktion für die ganze Laktation, die Milchproduktion für den ganzen Produktionszeitraum wird jedoch reduziert, wie es  sich aus  folgender Tabelle deutlich ergibt. (Quelle: KVAPILÍK, J: Milch, Milchprodukte und Einstieg der Tschech. Rep. der EU, Prag, 1998)

 Fruchtbarkeitskennziffern und Ökonomik des Kuhzuchts (pro Kuh und Jahr)

 

Kennziffer

 

SP-Verlängerung über 90 Tage

 

 

 

20

40

60

80

Senkung der Milchproduktion

- Liter

184

368

552

736

 

- CZK

815

1 575

2 280

2 930

Senkeung der Kälberproduktion

- Stück

0,06

0,12

0,17

0,23

 

- CZK

110

220

330

440

Steigerung der Inseminationsanzahl

- n

0

0,5

1,0

1,5

 

- CZK

0

125

250

375

Gesamtverlust

 

- CZK

925

1 920

2 860

3 745

pro Tag

- CZK

46

48

48

47

pro Zyklus

- CZK

970

2 020

3 000

3 930

 

                                                                            

 

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